Der Ehemann verließ seine kranke Frau für seine Geliebte.
Schließlich wandte sich Caden direkt an Elara und bat sie um Hilfe bei der schnellen Klärung ihrer finanziellen Angelegenheiten. „Wir müssen das klären“, sagte er und bemühte sich um einen freundlichen und höflichen Ton.Elaras Gesichtsausdruck war undurchschaubar. „Natürlich“, antwortete sie. „Lass uns das gemeinsam herausfinden.“Drinnen bereitete sie sich vor. Sie wusste, dass diese Verhandlung bevorstand, und sein plötzlicher Eifer war bezeichnend.Sie hörte aufmerksam zu und bemerkte jedes noch so kleine Anzeichen von Dringlichkeit und Unbehagen. Jedes Wort von Caden fügte ihrem Puzzle ein weiteres Stück hinzu.
Während eines ihrer Gespräche erwähnte Caden beiläufig eine Geschäftsidee. „Wir denken darüber nach, etwas Neues zu beginnen“, sagte er. „Vielleicht mit einem Teil des Erbes.“Elara legte den Kopf schief und täuschte Interesse vor. „Oh? Was für ein Geschäft?“, fragte sie.Er stockte. „Etwas im technischen Bereich“, sagte er vage, offensichtlich nicht bereit, näher darauf einzugehen.Sie nickte langsam und tat so, als würde sie seinen Vorschlag abwägen. In Wirklichkeit hatte sie nicht die Absicht, irgendetwas von dem zu finanzieren, was er vorschlug. Aber sie hörte weiter zu und spielte ihre Rolle.Jedes Wort, das er von sich gab, jede Halbwahrheit war ein weiterer Riss in seiner sorgfältig aufgebauten Fassade.
Elara spielte ihre Rolle tadellos und präsentierte sich kooperativ und emotional distanziert. „Ich möchte einfach mit meinem Leben weitermachen“, sagte sie mit sanfter, aufrichtiger Stimme zu Caden.Sie machte den Eindruck, als ob sie sich mit der Situation abgefunden hätte. „So ist es für uns beide besser“, fügte sie mit ruhigem Gesichtsausdruck hinzu, der den Sturm darunter verbarg.Ihre Leistung war überzeugend. Caden glaubte, dass sie die Trennung wirklich verkraftet hatte und vermutete keine Hintergedanken.
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