Mann nimmt Anhalter mit nach Hause – und ist am nächsten Tag schockiert über die Nachricht
Carter warf einen Blick auf die Uhr und stellte fest, dass er noch 45 Minuten mit dem fremden Mädchen in seinem Truck verbringen konnte. Ab und zu warf er einen verstohlenen Blick auf das Mädchen, doch sie blieb regungslos, geisterhaft, starrte wortlos geradeaus. Zwischen ihnen herrschte anhaltendes Schweigen, und eine unangenehme Spannung lag in der Luft.Carter war sich nicht sicher, was er für sie empfand. War er nur nervös, weil er im Auto einer Fremden saß, oder gab es etwas Beunruhigenderes an ihr? Je länger das Schweigen andauerte, desto ungutes Gefühl in seiner Magengrube wurde er. Er konnte das Gefühl nicht loswerden, dass etwas nicht stimmte.
Carter hatte noch nie zuvor solche Gefühle für ein Kind gehabt und wurde zunehmend verwirrter. Was um alles in der Welt konnte ein kleines Mädchen einem erwachsenen Mann antun? Er versuchte, das seltsame Gefühl abzuschütteln, doch das Unbehagen gelang ihm nicht. Es ergab einfach keinen Sinn – warum war er in ihrer Gegenwart so nervös und unwohl?Er seufzte frustriert und befahl sich, sich zu beruhigen. Das sah ihm überhaupt nicht ähnlich. Erst letzte Woche hatte er sich einem Mann entgegengestellt, der sich vordrängeln wollte, und nicht nachgegeben. Und jetzt war er von einem kleinen Mädchen besessen. Carter musste zugeben – irgendetwas stimmte nicht.
Carter durchbrach das schwere Schweigen mit der Frage: „Gehst du nach Hause?“ Er sagte es beiläufig, doch die Frage schien das Mädchen zu verwirren. Sie zuckte bei der plötzlichen Frage leicht zusammen und kniff für einen Moment die Augen zusammen.„Oh nein“, antwortete sie knapp und ohne weitere Erläuterungen. Das Gespräch endete so abrupt, wie es begonnen hatte, und wieder herrschte Stille im Truck. Frustriert von der Einseitigkeit des Gesprächs schaltete Carter das Radio ein und beschloss, den Rest der Fahrt mit Musik zu füllen, in der Hoffnung, dass dies die Anspannung lösen würde.
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